+++ Info: Welche Suchmaschine bringt die meisten Besucher? [> Suchmaschinen Ranking <]

 

 
 
 
 
 

SEO-Consulting.de in der Presse:
web selling 3/2011 (SEO Mythen), acquisa 10/2008 (red. Erwähnung), web selling 4/2008 (Interview), Internet Intern 1/2008 (Interview), Internet World Business 2/2006 (red. Erwähnung), c't 2005, Heft 12 (red. Erwähnung)

zurück | alle Artikel

30 - 50% aller Klicks aus betrügerischer Absicht?

vom 01.03.2005

Das Info Portal OneToOne hat eine interessante Zusammenfassung über die aktuelle Thematik "Klickbetrug im Internet" online gestellt. Es werden die verschiendenen Möglichkeiten vorgestellt wie man Mitbewerber schaden kann und warum man selber nicht viel merkt, wenn das eigene Budget gerade verbrannt wird. 10 - 20% aller Klicks sollen in Betrügerischer Absicht erfolgen, schätzen Experten. In umkämpften Branchen wie Reisen, Finanzen und Handel könnten die fraud clicks, wie sie genannt werden, sogar 30 - 50% ausmachen.

Google Finanzchef Georges Reyes sagt kürzlich in der Öffentlichkeit "sehr, sehr schnell etwas gegen die Click Frauds getan werden müsse, da diese das Geschäftsmodell des Unternehmens ernsthaft bedrohten". Overture Sprechering Judith Sterl hingegen siedelt das mögliche Potential von Klickbetrug gerade mal im Promillebereich an.

Offensichtlich sind alle Anbieter bemüht, Maßnahmen gegen Klickbetrüger zu entwickeln.

Bereits im November 2004 verklagte Google ein texanisches Unternehmen wegen illegal getätigter Klicks.

Zu dieser Thematik mischen sich auch immer wieder Unmut, der von Agenturen und Suchmaschinenoptimierer kommt. Google pflegt nicht gerade das beste Verhältnis zu seinen Kunden.

Mehrere Suchmaschinen-Agenturen zweifeln aber an der Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen und kritisieren die schleppende Bearbeitung von Verdachtsfällen bei Google. „Keine andere Suchmaschine ist so halsstarrig und unwillig, mit ihren Werbekunden zu kooperieren“, sagt Jessie Stricciola, Präsidentin des US-amerikanischen Suchmaschinen-Optimierers Alchemist Media. Lothar Wuth, Marketingchef von 44u, ärgert sich regelmäßig darüber, dass seine Agentur trotz eines Werbekostenaufwandes von mehr als 15.000 Euro im Monat nur automatisierte Antworten bekommt. Darin weist Google auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen hin, wonach „alle Nutzer der Dienste von Google AdWords unsere Messungen akzeptieren müssen“. Für Wuth bedeutet dies so viel wie: „Friss oder stirb!“.

 

<<< vorheriger Artikel
Yahoo API für Entwickler
nächster Artikel >>>
10 Jahre Yahoo - Happy Birthday

 

 

 © seo-consulting.de 2004 - 2011 · Alle Rechte vorbehalten · Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Autors