Contentklau - wie weit gehts noch?vom 21.03.2005 Seit dem Webmaster via Google Adsense mit Ihrer Homepage Geld verdienen können, blühen die Ideen wie man möglichst schnell und viel eigene Inhalte aufbauen kann. Wer viele Inhalte hat wird mehr Werbeeinnahmen haben, weil er auch öfter gefunden wird in den Suchmaschinen.
Die häufigste Form des Inhalte-Diebstahls machen die Meta Suchmaschinen aus. Diese lesen automatisiert ganze Webseiten und selektieren Teile des Inhaltes um sie auf einer anderen (der eigenen) Homepage darzustellen. So wächst der Inhalt für die eigene Domain ohne das man selber creativ sein muß. Dieser Weg ist galant gewählt, unterscheidet er sich doch wesentlich davon direkt eine komplette Homepage zu stehlen - zudem dürfte letzteres direkt beim Anwalt landen.
Bisher haben sich über diese Form die meisten Meta Suchmaschinen finanziert, die mittels Google Adsense Ihre Kosten ein wenig ausgleichen zu versuchen. Inzwischen findet man immer kreativere Ideen, die Inhalte von fremden Webseiten als die eigenen auszugeben. Eine Meta Suchmaschine ließt direkt die vollständige Seite und stellt alle Inhalte als eine Analyse-Auswertung dar. Eigentlich nicht falsch, analysieren doch Webmaster gerne Homepages um ihre Optimierungsstrategien zu erweitern. Nur das in diesem Falle auch alle Vorteile der ausgelesenen Homepage mit übernommen wurden: das gute Ranking bei Google und die meisten Besucher.
Damit dürfte klar sein dass diese Art der Content-Beschaffung anderen schadet und erhebliche Verluste zufügen kann. Ein Versicherungsmakler geht nun gegen den Anbieter vor. |