Werbeeinblendung bei Suchmaschinen schadetvom 25.04.2005 Infoweek veröffentlicht einen Artikel der grob beschreibt, das "Kontextbasierte Werbeeinblendungen bei Suchmaschinen [] dem Firmenimage schaden [können]".
Eine Studie des Forschungsunternehmens Crystal Semantics, das sich mit Online-Inhalten beschäftigt, ergab, dass kontextbasierte Werbeeinblendungen bei Suchmaschinen den Ruf renommierter Marken schädigen können. Suchanfragen würden in der Regel zu Werbeanzeigen führen, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit den Suchwörtern stehen. "Manche dieser nicht zusammenhängenden Anzeigen können witzig sein, manche verschwenden die Zeit der User und das Geld der werbenden Unternehmen", sagte David Crystal, Vorsitzender von Crystal Semantics. "Manche sind auch einfach nur geschmacklos und können das Unternehmen in Verruf bringen."
Viele Unternehmen würden nicht in vollem Ausmass von ihrer im Internet geschalteten Werbung profitieren. Viele der verwendeten Werbeformen sind zudem nicht mehr zeitgemäss, werden von den Benutzern einfach ignoriert oder nur als störend empfunden, was Crystal am Beispiel des Pop-Ups aufzeigt.
Richtig ist, dass ein Großteil der Firmen die Möglichkeiten der kontextbasierten Werbeeinblendungen nicht richtig oder nur unzureichend nutzen. Wie daraus ein Schaden (außer dem verbrannten Werbebudget) entstehen kann wird leider nicht verraten. Popups haben mit der Sache aber weniger zu tun, da diese eben nicht kontextbasiert eingeblendet werden, sondern willkürlich. Dennoch sollte dieser Artikel einige Werbetreibende aufhorchen lassen und darauf hinweisen, die eigene Kampagne entsprechend unter Verwendung der angebotenen Möglichkeiten zu optimieren oder diese durch einen Fachmann beurteilen zu lassen. |