Klickbetrug Diskussion auf openBCvom 02.05.2005 Kurz nach dem Online Marketing Forum in Düsseldorf wurde auf openBC eine Diskussion zum Thema Klickbetrug gestartet. Wie der Diskussion zu entnehmen ist, wurde auf dem Online Marketing Forum von mehreren Werbenden der Vorwurf laut, dass etwa 10% aller Klicks in betrügerischer Absicht erfolgen und diese auch von Google den Werbenden in Rechnung gestellt werden. Dementiert wurden diese Vorwürfe von anwesenden Marketing Experten nicht.
Das Thema wird seit einige Monaten kontrovers diskutiert, die einen stören sich nicht so lange die Umsätze stimmen, die anderen glauben nicht dass das überhaupt möglich ist und der ein oder andere hat schon ein Script programmiert mit welchem man mal eben das Kampagnenbudget seiner Mitberwerber verbrennen kann.
Persönlich bin ich der Meinung, dass wie in allen Bereichen des Lebens eine Manipulation des Adwords Systems oder anderer Systeme möglich ist, aber auch die Bekämpfung des Klickbetrugs hat großes Potential.
Übliche Schutzmechanismen beruhen nicht auf der IP Identifizierung des Benutzers, sondern auf folgenden Merkmalen:
Anzeigen ID
Jede Anzeige bekommt vor Ihrer Auslieferung eine einzigartige ID zugewiesen. Erfolgt ein Klick, wird die ID gesperrt. Sollten weitere Klicks auf diese Anzeige folgen, werden diese nicht mehr gezählt.
Crawler Sperre
Anhand einer stets aktuell gehaltenen Liste von Crawlern werden Klicks von diesen generell nicht gezählt.
Trendanalyse
Auf Basis der vorherigen Monate werden Auswertungen erstellt, anhand derer man Klickbetrug erkennen kann.
User Tracking
Zu jedem Besucher werden so viele Informationen wie möglich gesammelt (IP Adsresse, MAC Adresse, etc.) um Beweismaterial zu sammeln.
|