Keywords im Weihnachtsgeschäft Teil IIvom 20.07.2005 Teil II -
Unterschiede von Organic Search & Paid Search-Ergebnissen. Organic Search & Paid Search bringen beide zielgerichteten Traffic auf die Zielseite.
Auch wenn beide Einträge auf der gleichen Seite zum gleichen Keyword ausgegeben werden, sind die Einträge doch getrennt zu betrachten und zu bewerten. Grundsätzlich ist zu beachten, dass den 'normalen' Einträgen (organic) eher vertraut wird als den Bezahleinträgen. Das führt auch zu einer überdurchschnittlich Klickrate bei organischen Einträgen.Entsprechend hoch ist das Interesse der Online-Händler, beim entsprechenden Suchbegriff eine Top-10 Platzierung zu erzielen. Laut einer Eye-Tracking-Studie von Enquiro muss man sich ein überdimensionales 'F' vorstellen, das über die Ergebnisseite gelegt wird. Alles was durch den Buchstaben 'F' abgedeckt wird ist für den Sucher hochgradig sichtbar. Praktisch bedeutet das, dass organische Einträge wesentlich mehr im Blickfeld des Suchers liegen als rechts angeordnete Bezahleinträge. Trotzdem sind bezahlte Sucheinträge keine Fehlinvestition. Neben dem Streben nach Top-Positionen in generischen Listings sollten Online-Vermarkter auch bezahlte Sucheinträge schalten. Bezahlte Sucheinträge haben viele Vorteile wie z.B. Steuerung von Text, Keywords und Position usw. Ein weiter Vorteil der bezahlten Einträge sind die Partnernetzwerke der Suchmaschinenanbieter. Während organische Suchmaschineneinträge in der Regel nur in den Suchmaschinen genutzt werden, werden die bezahlten Sucheinträge auch über Partner vermarktet. So betreiben Google und Yahoo große Partnernetzwerke mit denen Online-Vermarkter eine große Reichweite für ihre Werbung erzielen. Ein weiterer Vorteil der bezahlten Einträge sind die sofortige Verfügbarkeit von Anzeigen. Durch entsprechende Budgets und Anzeigen-Relevanz (Google Adwords) lassen sich Top-Platzierungen in Suchmaschinen quasi garantieren. Dazu kommen noch die guten Testmöglichkeiten für Kampagnen. Keyword, Anzeigen-Texte, Preise, usw. lassen sich on-the-fly testen und verbessern. Viele Anbieter nutzen z.B. Google Adwords, um ihre Produkte auf Usertauglichkeit zu testen. Weitere Unterschiede zwischen Organic- und Paid-Listings finden Sie unter "Google Adwords contra Suchmaschinenoptimierung" (http://www.mergen.biz/artikel/artikel.php?artid=15).
Suchmaschinen-Marketing - Vom Verkaufstool zum Brandingbuilder
Die meisten Online-Anbieter haben mittlerweile die Bedeutung einer guten Online-Vermarktung-Kampagne erkannt. Zeitiges Online-Marketing - speziell Suchmaschinen-Marketing - bilden die Basis für viele Online- und Offline-Verkäufe im Weihnachtsgeschäft. Eine interessante Sudie zu diesem Thema bietet iProspect (http://www.iprospect.com). Die Studie fand heraus, dass über 90% aller durch Suchmaschinen angeschobenen Verkäufe offline erfolgten. Kurz, Sucher informieren sich in der Regel über Suchmaschinen zu neuen Produkten und kaufen dann die Produkte beim Händler um die Ecke. Dieser Umstand verschiebt Suchmaschinen-Marketing, egal ob generisch oder bezahlt, weg vom reinen Verkaufwerkzeug hin zum Tool der Markenbildung. Top Suchmaschinen-Platzierungen in Suchergebnissen, begleitet durch bezahlte Anzeigen steigern das Vertrauen in Marken und Produkte und unterstützen so neben den Direktverkäufen den Offline-Handel.
Fazit: Wer jetzt in Suchmaschinen investiert fährt die Ernte zu Weihnachten ein Weihnachtseinkäufe und Online-Recherchen haben in den letzten Jahren ständig zugenommen. Gerade weil Online-Verkäufe und Suchanfragen gewissen saisonalen Verläufen folgen, bietet es sich an, diesen Wegen zu folgen und das Suchmaschinen-Marketing für sich effektiv einzusetzen. Wer relevante Keywords im Weihnachtsgeschäft On-Top sehen möchte, muss JETZT mit der Planung und Realisierung beginnen.
Autor: Thomas Mergen - Mergen.biz |