Google wertet Benutzerverhalten in serps ausvom 10.01.2008 Schon lange wurde vermutet, dass Google in den Ergebnislisten seiner Suche das Klickverhalten der Benutzer auswertet. Dies geschieht meist über eine Weiterleitung, mit deren Hilfe der Klick auf ein Suchergebnis im Zusammenhang mit dem Suchwort gespeichert wird. Früher verwendetet Google dazu oftmals ein Javascript.
Die Idee ist einfach, wer nach Hausschuhen sucht und der Reihe nach auf die ersten vier Ergebnisse klickt und nach dem vierten Klick nicht mehr zu Google zurückkehrt, wird gefunden haben was er sucht. Somit lassen sich die Ergebnislisten quasi automatisch optimieren.
Erstmal bestätigt jetzt Googles Forschungsleiter Peter Norvig diese Praxis:
Auf der groben Ebene überwachen wir, was die Nutzer auswählen. Wenn sie auf das oberste Ergebnis klicken und dann fertig sind mit ihrer Suche, heißt das wahrscheinlich, dass sie das gefunden haben, was sie wollten. Wenn sie herunterscrollen und Seite für Seite die Liste durchgehen und die Suchanfrage anschließend nochmals verändern, wissen wir, dass das Ergebnis im Gegenzug nicht so gut war.
Darüber hinaus beschäftigt Google auch Mitarbeiter, die die Suchergebnisse manuell auf Ihre Qualität hin überprüfen. In den Serverlogfiles sind diese Mitarbeiter oftmals an ihren IP Adresse zu erkennen, die aus Google Hauptquartier in Mountainview oder aus Irland kommen. Aber Google macht auch Hausbesuche:
Eine andere Testmethode besteht darin, dass wir uns zufällig bestimmte Suchanfragen auswählen und einige externe Personen dann damit beauftragen, uns zu sagen, wie gut diese Ergebnisse sind. Wir bringen ihnen vorher bei, Spam und andere unschöne Suchergebnisse zu erkennen und nehmen dann ihre Meinung auf, gleichen sie ab. Das ist eine der besten Methoden, weil wir da die echte Einstellung von Nutzern zu hören bekommen. Das können wir uns allerdings nicht immer leisten. Wir laden deshalb außerdem Leute in unsere Labors ein oder besuchen sie manchmal auch zuhause und schauen ihnen beim Suchen über die Schulter. Das zeigt uns, wo die Nutzer konkret Schwierigkeiten haben.
weitere Informationen: http://www.heise.de/tr/artikel/101357... Ältere Artikel zum Thema: > A9 mit SERP Syndication (OpenSearch) (30.03.2005)
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