Google startet https, Webmaster sehen keine Keywords mehr im Referervom 19.10.2011 Google hat angekündigt, zukünftig seinen Dienst per https anzubieten. Dadurch ist die Verbindung vom Nutzer zu Google verschlüsselt und für Dritte nicht mehr einsehbar. Dies geschehe zum Schutz des Nutzers, da immer mehr Suchanfragen Rückschlüsse auf eine Person zulassen können, so Google.
Für Webmaster, SEO und SEM dürfte diese Entscheidung eher negative Folgen haben. Durch die Umstellung auf https wird der Referer angepasst, sodass der Parameter q= zukünftig leer bleibt.
Beispiel Referer eines Nutzers der via Google https serp auf eine Webseite kommt:
http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CB4QFjAA
&url=http%3A%2F%2Fwww.domain.com%2F&ei=r22eTri_I87
Osgbv4PihCQ&usg=AFQjCNEh1yBL7JL7aNB6xfjV6UJG_9vkYw
&sig2=B13w8pfSsyFMBFzf_OCJbQ
Der Parameter q bleibt einfach leer. Interessant ist, dass der Referer selber angibt, dass die verweisende Seite unter http aufgerufen wurde, was nicht stimmt. Evtl. wird Google das noch anpassen.
Bei den Adwords Anzeigen bleibt Google erst mal beim alten. Dort werden die Referer vollständig übertragen, was mit dem daraus resultierenden Vorteil für Adwords Kunden zusammen hängen kann.
Da die Google Webmaster Tools als Keywords eher nicht verwendbare Daten generieren, bleibt die Frage wie zukünftig die Keywords mit den Besucher aufschlagen bestimmt werden können.
Aktuell will Google https allen eingeloggten Benutzern anbieten. Normale, nicht bei Google angemeldete Benutzer suchen weiterhin über http - es sei denn, sie rufen gezielt die https Verbindung auf.
Ältere Artikel zum Thema: > Google Vorschlag: keine Ergebnislisten innerhalb der serps (24.10.2009) > Google wertet Benutzerverhalten in serps aus (10.01.2008) > A9 mit SERP Syndication (OpenSearch) (30.03.2005)
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